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Deutsches Hopfenmuseum
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85283 Wolnzach
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Nadia_Jerczynski

Nadia Jerczynski

„Ein Bild, das nicht die Umgebung bereitstellt, in die der Atem des Lebens eingesogen werden kann, interessiert mich nicht.“ Worte, die von Mark Rothko stammen. Für den Mitbegründer des Abstrakten Expressionismus war Abstraktion im landläufi gen Sinn schlicht inexistent: Jede Form, jede Farbe müsse die „pulsierende Konkretheit“ des Lebens in sich tragen. Das Gemälde wird zur Bühne für dessen Dramen des Lebens. Das „Erhabene“, das Rothko und seine Zeitgenossen in ihrer Kunst suchten, sollte sich jenseits der Erinnerung und der Tradition abspielen. Ein Bild, so formulierte es Barnett Newman, sollte nicht durch die „nostalgischen Brillengläser
der Kunstgeschichte“ verstanden werden können, sondern für den Betrachter gleichsam eine Offenbarung sein.

Auch wenn die von Rothko und seinen Zeitgenossen angestoßenen Entwicklungen nicht mehr zu wiederholen sind– die Wurzeln der Kunst von Nadja Jerczynski liegen in der Epoche des Abstrakten Expressionismus, der längst integraler Bestandteil der von Barnett Newman oft verschmähten Kunstgeschichte ist. Und doch schafft sie es, ihren Bildern eine unverkennbare eigene Handschrift zu verleihen. Denn die Color Fields von Nadja Jerczynski entwickelten früh ein Eigenleben, eine individuelle Dynamik, und erfüllen so auf ganz eigene Weise die Forderung Rothkos. In den Farben, vor allem aber in den Texturen fi nden sich die Natur und die Alltagswelt wieder – sie atmen das Leben selbst, doch anders als es der Altmeister für seine eigenen Bilder postulierte. (Marcus Golling)

1970 geboren in München
1996-2002 Studium freie Malerei an der Kunstakademie München bei Professor Jerry Zeniuk
2002-2004 bei Professor Sean Scully
2004 Diplom als Meisterschülerin bei Professor Sean Scully

Ausstellungen
2011 „Kollektiv-subjektiv” Pinakothek der Moderne, München
2008 „Intro” (Einzelausstellung) Projektraum Zweigstelle, Berlin
2008 „Go between” Centre de la Merce, Girona, Spanien
2008 Oberösterreichische Landesgalerie, Linz
2007 Kunstverein Traunstein
2007 Kunstraum Klosterkirche Traunstein
2007 Associatione Culturale del Regione Piemonte, Turin
2006 9 Positionen zwischen abstrakter und fi gurativer Malerei, Kunstverein Aichach
2005 „12. Kunstpreis” Kunstverein Aichach

Auszeichnungen
2004 Ernennung zur Meisterschülerin bei Professor Sean Scully
2007 Atelierförderprogramm der Bayerischen Staatsregierung

Ankäufe von öffentlichen Sammlungen
2009 Bayerische Staatsgemäldesammlung
2009 LfA München
2005 Bayerische Staatsgemäldesammlung
2003 Stiftung der Pinakothek der Moderne
2000 BMW Group München