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Deutsches Hopfenmuseum
Elsenheimerstraße 2
85283 Wolnzach
Telefon 08442/7574
Telefax 08442/7115

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr

Feiertage
25.05.17 (Christi Himmelfahrt)
04.06.17 (Pfingstsonntag)
05.06.17 (Pfingstmontag)
15.06.17 (Fronleichnam)
jeweils 10-17 Uhr

info@hopfenmuseum.de

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Programm Deutsches Hopfenmuseum

Konzert und Kabarett
am 13. Mai 2017

Sauglocknläutn

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Jiyun Cheon

März bis Mai 2013

Jiyun Cheon

Tibor Pogonyi

Jiyun Cheon (* Südkorea, 1981) - Girls in Sculpture

Die unfertigen Gipsfiguren werden mit Plastikfolie eingewickelt, damit sie ihre Feuchtigkeit beibehalten und die Arbeit an ihnen fortgesetzt werden kann.
Jiyun Cheons weibliche Figuren befinden sich im Prozess der Verwandlung vom Mädchen zur Frau bzw. von einer Skulptur zu einem lebendigen, aber noch steifen Körper. Dieser Prozess erweckt im Zuschauer Melancholie und den Sinn von Ambiguität.

Ich schöpfe aus Geschichten, Storys. Diese Storys werden durch meine Visionen und Imagination neu konstruiert.  Meine Modelle sind kleine Mädchen, die gerade in dem Alter sind, in dem sie das Leben zu entdecken beginnen, wo aber noch die Möglichkeit besteht, für immer ein Kind zu bleiben.
Jedes Bild geht von einer Story aus. Dabei sind die physische Erscheinung des Modells (die Erzählerin der Story), der Raum und die Zeit des Geschehens gar nicht wichtig. Was mich interessiert, ist die Art und Weise, wie ich die Kommunikation zwischen meinem Modell und meiner selbst sehe.

Aus der Erfahrung, die ich mit dem Modell gemacht habe, greife ich das Moment heraus, wo das Mädchen in der Geschichte seine ursprüngliche Rolle spielt. Die Physiognomie eines kleinen Mädchens in all den sozialen und psychologischen Aspekten bringt den Zuschauer bezüglich des Themas in Verlegenheit.

Tibor Pogonyi (* Eger, Tschechien 1974) - Menschenbilder

Ich interessiere mich hauptsächlich für Menschendarstellungen. Ich male oft von einem Modell drei oder noch mehr Bilder. Dadurch kann ich mehr von einem Menschen erzählen, und durch die Wiederholung des gleichen Motivs kann eine interessante Spannung entstehen.
Ich suche in den Menschendarstellungen nach Zusammenhängen zwischen Erscheinung und innerem Geschehen. Ich versuche mit Hilfe meiner Modelle eine tiefere Wahrheit zu entdecken. Die Persönlichkeit, die hinter der Maske steht, möchte ich durch verborgene Entsprechungen zum Vorschein bringen.
Meistens habe ich schon ein geistiges Vorbild vom Bild, das ich malen möchte, bevor ich mit der tatsächlichen Arbeit anfange. Ich versuche,  Licht, Modelle, Hintergrund usw. für mein Bild so einzurichten, dass sie meinem geistigen Vorbild möglichst nahe kommen. Dann fange ich mit dem Malen an.