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Deutsches Hopfenmuseum
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Tommy Kent

Februar/März 2015

Tommy Kent

Visionen II

Vita
geboren in Schwabing, München
1958 – 1961 Gesangsstudium bei Baron von Versebe (Opernsänger), München mit Baron von Versebe erste ernsthafte Malereistudien
seit den 60ern Rock’n’Roll-Sänger/internationale Gesangskarriere (in: Deutschland, GB und USA) – Durchbruch mit „Susie Darling“. Es folgen über 40 Schallplatten und Mitwirkung in 4 dt. Spielfilmen, 4 – 5 Mio. verkaufte Platten/CDs
1962 – 1966 Studium der Architektur in München / Abschluss mit Diplom
1965 Schauspielunterricht bei Annemarie Hauschke mit bestbestandener Eignungsprüfung – Kammerspiele, München
1970 – 1972 Studium der Malerei, Art Center, Los Angeles / Abschluss
1978 – 1981 Studium der Malerei an der Kunstakademie, Los Angeles und Renndering / Abschluss
1990 – 1996 Malschule Burkhard Hammerschmidt“ in Schwabing, München, Studien, Aktzeichnen, etc.
1979 bis heute über 40 ausgeführte Architekturprojekte unter dem Namen „Tommy Kent-Kühbeck“, z.B. Altersheim Los Angeles, Diverse Wohnhäuser, Bürohäuser, Einfamilienhäuser, Spanisches Konsulat München, Haus in Bardolino, Wohnanlage Mallorca, Gasthof Adler Pfronten im Allgäu, Restaurierung denkmalgeschützter Jugendstilhäuser in München

Die magischen Bilderwelten des Tommy Kent
In Tommy Kent begegnen wir einem Maler, der sich in den lodernden Welten seiner Phantasie bewegt und sich dabei aller erdenklicher Stilmittel und Maltechniken bedient. Die Gestaltung seiner Themen in ihrer reinsten und schönsten Form offenbart sich als definitive Erhöhung und Bereicherung der sinnlich wahrnehmbaren Welt. Tommy Kent ist ein Künstler, dessen Persönlichkeit von starken Gefühlen, von Intensität und Leidenschaft geprägt ist, was jede seiner verschiedenen Karrieren maßgeblich beeinflusst hat.In der Tat sind es mehrere Karrieren, die sein vielfältiges Leben  vorweisen kann. Seine klangvolle Stimme verbunden mit hoher Musikalität

katapultierte ihn als jungen Sänger in den Zenith des deutschen Schlagerhimmels. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch seine nachfolgend jahrzehntelange, äußerst erfolgreiche Laufbahn als Architekt, dessen eigenständige Schöpfungen durch sehr viele Auszeichnungen gewürdigt wurden. Seine stärkste Intensität jedoch offenbart sich mit seiner Malerei, mit der er sich seit mehreren Jahrzehnten auseinandersetzt.
Die Bilder des frühen Kent sind stark von Figürlichem geprägt, Verarbeitung von hautnahen Auseinandersetzungen mit dem Leben, auch mit sich selbst, oft bitter, oft voll herrlichem Humor. Skurrile Wesen und Erscheinungen, die oftmals Rätsel stellen und ihr Geheimnis auch nicht immer preisgeben.
Neue Lebenswege erfüllen dem Künstler seine seit der Kindheit gehegte Sehnsucht nach  dem Mittelmeer als Lebensraum. Die Balearen-Insel Menorca, wo er sich nun regelmäßig aufhält, wird zu seinem magischen, innig gewünschten Anziehungspunkt des Südens. Im strahlend heiteren Licht und im Farbenreichtum mediterraner Landschaft und Vegetation entwickelt sich ein neuer Bildstil. Figürliche und graphische Elemente treten allmählich zurück zugunsten eines nun großzügigen Farbauftrages. Die Farbe schwelgt in großen Formaten und vermittelt neue, spannende Bildinhalte. Es bilden sich Themenkreise mit zum Teil seriellem Charakter, die den Betrachter in phantastische oder auch poetische Bilderwelten führen. Setzt man sich in der Begegnung diesen Bildern engagiert aus, kann man sich auf keines der allgemein bevorzugten Verständnisraster zurückziehen, wie zum Beispiel das Fixieren einzelner Bildelemente. Vielmehr sind sämtliche Elemente nach und nach für sich selbst zu aktivieren und am Ende in Spannung zueinander zu führen, um so zu einem Eindruck des Gesamtkunstwerks zu kommen. (Florian Besold)