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Gazette Art

Juli/August 2020

Gazette Art

Thomas Klingenstein, Julia Leeb, Marc Gumpinger, Ugo Dossi

Das gesellschaftspolitische Magazin GAZETTE im Verlagshaus Kastner stellte 2019 unter Chefredakteur Dr. Hans Christian Meiser in jeder Ausgabe einen renommierten deutschen Künstler vor. Diese sollen mit einer Gemeinschaftsausstellung gewürdigt werden, wobei Thomas Klingenstein und Ugo Dossi zusätzliche Werke zeigen.


Thomas Klingenstein
geb. 1961 in Ostberlin. Nach dem Abitur und der Ablehnung eines Japanologie-Studiums aus politischen Gründen war er aktiv in der oppositionellen Kunst- und Literaturszene der DDR bis zu seiner Verhaftung 1980. Noch während seiner Stasihaft erschien 1980 im Piper-Verlag sein Gedichtband „Der Tag will immer Morgen bleiben“. 1981 wurde er nach zahlreichen Protesten in die Bundesrepublik abgeschoben. Nach teils längeren Arbeits- und Lebensstationen zunächst in Frankreich und Spanien sowie in Japan und den USA lebt er heute als Maler und Schriftsteller in Berlin.

Julia Leeb
ist VR-Journalistin, Filmemacherin und Fotokünstlerin. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf Staaten in politischen Umbruchsituationen – Krieg, Revolution, Diktatur. Nach dem Studium „Internationale Beziehungen und Diplomatie“ in Spanien arbeitete Leeb im Auswärtigen Amt in Italien. Sie studierte Arabisch in Ägypten und belegte dort Kurse über Friedenskultur. In Deutschland absolvierte sie eine Ausbildung an der Bayerischen Akademie für Fern­sehen. Seitdem „visualiert“ sie Politik und dokumentiert das Leben in isolierten Gebieten. Julia Leeb ist Sprecherin auf internationalen Konferenzen und Gastdozentin an verschiedenen Universitäten.

Marc Gumpinger
In seiner Jugend programmierte Marc Gumpinger mit dem C64 und veröffentlichte Computergrafiken bei Bildagenturen und im Gaming. Er entwickelte Bildverarbeitungsprogramme im 2D- und 3D-Bereich und promovierte parallel in Humanbiologie mit den Schwerpunkten Informatik und Statistik. Anschließend gründete er ein Start-up, das er zum weltweit größten Mobile-Gaming-Netzwerk ausbaute und das schließlich von der Firma BlackBerry übernommen wurde. Seine Werke befinden sich in Sammlungen wie der Allianz Kunstsammlung in Europa, den USA und Asien und wurden in internationalen Magazinen und Zeitungen behandelt. Seine Lichtinstallationen wurden mit internationalen Preisen (z.B. Frame Award 2019) ausgezeichnet.

Ugo Dossi
Die Kunst von Ugo Dossi kreist um die Kreativität des Unbewussten, um Sinnliches und Übersinnliches. Sie spielt mit archetypischen und kollektiven Bildern, mit automatischen Zeichnungen, mit paranormalen Phänomenen. Seine Installationen wurden zweimal auf der Documenta gezeigt (Documenta 6 und Documenta 8), auf den Biennalen von Venedig (1986 und 2011), von Paris (1975) und Buenos Aires (2000), sowie in zahlreichen Einzelausstellungen in internationalen Museen.